Mit dem Beginn des Jahres 2020 sind in der Erinnerung auch die alten Twenties zurück. Ganz real denken wir an die alte, frühere Lässigkeit. Ein unvergleichliches Lebensgefühl, das mit Stil und Klasse daher kam. Modisch gesehen waren die 20er Jahre eine Revolution. Die Emanzipation der Frauen begann – und dies wurde modisch provokant betont. Manche Damen kleideten sich chic und zugleich verrucht. Die anderen eher praktisch und androgyn. Herren trugen Schiebermützen, Damen trugen Hüte und Mary-Janes.

Zigarettenspitzen, Perlenketten, Haarbänder mit Federschmuck und Strass waren damals die angesagtesten Accessoires. Ein Hauch Nostalgie ist auch heute noch auf jeder Twenties-Motto-Party zu spüren: Nichts engt ein weil Kleider die Taille locker umspielen. Man tanzt – wie früher – ausgelassen Charleston im Fransenkleid, oder lässig swingend Lindy Hop.

Sogar die Geburtsstunde des Swing lässt sich bis in die 20 iger zurückverfolgen. Alle Menschen wollen, damals wie heute, unbeschwert ihr Leben genießen. Viele Menschen zog und zieht es immer noch in die Großstädte. Das moderne Leben nahm damals seinen Lauf …

Im Trend der Twenties

Die neuen 20er

Heute, einhundert Jahre später, hat sich daran nichts geändert: wir wollen tanzen, gut leben, fit und leistungsfähig sein, einfach ein gutes Leben führen. Ob Swing, Jazz, Rock und Pop, Work-Life-Balance, Fitness-Hypes, Yoga, Pilates oder Special-Workouts – Trends kehren immer gern zurück. Das beweist auch die wiederkehrende Vorliebe für spezielle Gerichte oder Getränke. Individuellen Geschmäckern sind kaum noch Grenzen gesetzt. Es wird munter drauflos gemixt.

Sogar für die Mittagspause werden ganz schnell gesunde Sachen zusammen gestellt. Rohkost und Vegetarisches kommt dafür gern zum Einsatz. Alternativ versorgt man sich beim Bäcker mit einem Weltmeisterbrötchen. Der tolle Name soll dem Käufer das Gefühl vermitteln, selbst ein Weltmeister zu sein. Mag sein, das damit die Bewältigung der täglichen Herausforderungen gemeint ist. Manche denken auch ihr Brötchen sei hervorragend für ihre Gesundheit. Eben wie ein Weltmeister. Aber ist dieses Essen auch wirklich gesund?

Bäcker und Imbissbuden sprießen heute überall aus dem Boden. Das Angebot der Bäckereien suggeriert mit bunten Bildern, dass der Griff zum Snack nicht so schlimm sein kann. Stress heizt das Problem der Auswahl weiter an. In täglichen Stresssituationen greifen wir eher lustorientiert zu Kaffee, Kuchen und Süßigkeiten. Leider nicht zum Apfel oder zur Banane.

Den Zeitgeist wieder spüren

Sind wir gestresst, ist es doppelt so schwer, sich gesund zu verhalten. Unter Stress entscheiden wir eher emotional und eilig. Wir hetzen durch den Tag und wenn der Job schon so stressig ist, dann soll es uns wenigstens gut schmecken. Man gönnt sich ja sonst nichts! Dabei kosten ungesunde Lebensmittel wesentlich mehr. Zucker und Zusatzstoffe drängen uns in die Suchtschleife und machen uns dann auch noch träge und dick. Trotzdem kämpfen die meisten täglich weiter mit ihrem Übergewicht. Schwache Willensstärke und die falsche Annahme, dass Fastfood und Müsliriegel nicht so schlimm sind, geben der Gesundheit den Rest.

Der Werbung vertrauen viele, weil wir sie als Aufklärung wahrnehmen. Automatisch integrieren wir diese Informationen, weil sie ständig wiederholt werden. Jeder weiß, das man durch Wiederholungen lernt. Und obwohl wir genau wissen, das uns Werbung raffiniert verführt, akzeptieren wir irgendwann diese Informationen. Früher oder später integrieren wir sie. Auf diese Weise erliegen wir deren Verlockungen. Dabei geben wir unsere Verantwortung ab und täglich belügen wir uns selbst auf`s Neue. Wir gaukeln uns vor, ab morgen ein besserer Mensch zu werden.

Wir wissen alle, wenn wir mehr im Einklang mit der Natur leben würden, dass sich dieses auf das innere Milieu des Körpers positiv auswirken würde. Deshalb fassen viele Menschen den Vorsatz, möglichst bald besser zu essen. Sofort stellt sich die Frage, was wirklich gesund ist. Ist Vollkorn gesund? Ist Mais, als billiger Ersatz für Weizen, gesünder? Oder ist beides gleich schlecht?

Forschung reloaded

Gibt es heute noch gesunde Nahrungsmittel? Wenn wir nun wieder 100 Jahre zurück schauen, denken wir an Dr.G.Enderlein (1872-1968). Mit der Dunkelfeldmikroskopie entdeckte er den Pleomorphismus. Das ist die Lehre von der Zelle, die in unterschiedlichen Erscheinungsformen vorkommen kann. Wir denken auch an Louis Pateur (1822-1895) und Bechamp (1816-1908), die sich vor mehr als einhundert Jahren ein eifriges Gefecht lieferten. Zuletzt gab Pasteur Bechamp Recht. Dennoch leben wir heute mit den Folgen von Pasteurs Überzeugungen. Medikamente, die auf Pasteurs Forschungen basierten, lassen sich schließlich besser vermarkten. Mit einer reinen Aufklärung, der Milieu-Lehre nach Bechamp, lässt sich letztendlich kein Umsatz machen.

1928 entwickelte Alexander Fleming Penicillin. Auf Grund von Überlieferungen aus arabischen Ländern sollen Schimmelpilze positive Wirkungen bei Wunden und Entzündungen haben. Fleming experimentierte mit Schimmelpilzen und extrahierte Stoffe aus den Anzüchtungen, die man heute als Antibiotika bezeichnet. Resistenzen, die negativen Auswirkungen dieser Medikamente müssen wir nun, circa einhundert Jahre später, leider ertragen.

Abschließend möchte ich noch Ragnar Berg (1873-1956) nennen, der das Problem der Übersäuerung intensiv erforschte. Dabei legte er den Grundstein für das „Säure-Basen-Gleichgewicht“. Berg befasste sich intensiv mit der Mineralisierung der Lebensmittel. Er verbrannte einzelne Lebensmittel und experimentierte mit der Asche. Daraus zog der emsige Forscher Schlüsse, die so nicht mit unserer Verdauung im Einklang stehen können. Da wir unsere Nahrung nicht mit Feuer verbrennen sondern mit der Unterstützung von Magensäure und Enzymen aufspalten, sollten wir Bergs These kritisch überprüfen.

Säure-Basen-Nährstoffverhältnis

Richtlinien, die sich auf die Lehre von Ragnar Berg zurückführen lassen, sind deshalb in Frage zu stellen. Dennoch gibt es heute, im 20.Jahrhundert, leider viele Bücher, die dem Säure-Basen-Gleichgewicht eine viel zu große Rolle beimessen. Die Empfehlungen sind einfach falsch, weil eine saure Zitrone, saurer Essig oder sauer schmeckender Quark sich nicht plötzlich im Körper basisch umwandeln. Die Hoffnung, das diese Nahrungsmittel im Körper basisch wirken, sollte man aufgeben.

Wenn Verbote und Gebote sich nicht als hilfreich erweisen, sondern im Gegenteil sogar schaden, sollte man diese alten Lehren genau überprüfen. Menschen, die nur noch als Verbraucher dienen, dürfen dennoch nicht in die Irre geleitet werden. In diesem Sinne sollten wir zurückfinden zu einer neuen Leichtigkeit und eventuell wieder mehr tanzen. So wie früher. Vielleicht sogar den Lindy Hop einstudieren und uns besser mit Spaß unserer Gesundheit zuwenden. Gute Gefühle wirken entspannend und entsäuernd. Wie in Studien nachgewiesen wurden, sind Glücksgefühle basische Gefühle.

1935 wurden übrigens die ersten Nylonstrümpfe entwickelt. Der US-amerikanische Konzern DuPont stellte aus Kohle, Wasser und Luft die erste hauchdünne Chemiefaser her. Sie wurde als Kunstseide bezeichnet. Damals war man begeistert, der Seide Konkurrenz zu machen. Heute liegen Nylons mit rückwärtiger Naht wieder voll im Trend.

Und um demnächst im neuesten Trend der Ernährung zu liegen, dürfen sie einfach mal abschalten. Platz machen für eine andere, modernere Sichtweise der Dinge. Alte Ansichten können gerne ausgemistet werden.

Die Veavita-Methode

Mit der Veavita Methode können Sie schon bald loslegen und ich hoffe Sie staunen, wie einfach Sie ihre Gesundheit selbst aufgepeppen können. Vielleicht werden Sie sogar etwas verwundert sein, wenn Sie erfahren was wirklich gesund ist. Sie werden auch erfahren, was besser in der Mülltonne entsorgt werden sollte. Zuletzt darf ich Ihnen eine gute Nachricht mitteilen: Es gibt bei veavita keine Verbote! Nur individuelle Kost.

Schließlich ist jeder Mensch einzigartig. Es gibt auch keine Beurteilung der Lebensmittel nach dem Säure-Basen-Gleichgewicht. So wie das Thema der Säuren und Basen zur Zeit erklärt wird, beinhaltet es einige grobe Fehler. Ein gesunder Organismus reguliert sich selbst. Jeder logisch denkende Mensch wird nachvollziehen können, dass fast jedes Gewebe einen anderen ph-Wert hat. Der menschliche Körper benötigt Rohstoffe, die leicht aufzuspalten sind. Nährstoffe die gut verwertbar, aufbauend und stärkend wirken, damit alle Organe des Körpers ideal versorgt werden können.

Nahrung die belastet, zerstörerisch und abbauend wirkt, wird in der Veavita Tabelle gekennzeichnet und als Genußmittel angesehen. Man darf gern ab und zu davon kosten, doch bitte nur in Maßen. Hat sich das Milieu des Körpers nach einiger Zeit postiv verändert, haben z.B. Erkältungsviren kaum noch eine Chance sich festzusetzen.

Bald wird die Veavita Tabelle auf dieser Webseite zum Download bereit stehen. Wer sich mit dem Lesen und der Anwendung von Tabellen eher schwer tut und lieber eine persönliche Anleitung wünscht, kann mich in Zukunft auch persönlich zu Rate ziehen. Alle genaueren Infos dazu finden Sie in nächster Zeit hier auf der Webseite. Viele Informationen finden Sie aber auch weiterhin an dieser Stelle – gratis hier im Blog.

Ihre Susanne Hilmer

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