Kann Gicht möglicherweise die Ursache für Heuschnupfen sein? Und könnte vielleicht Gicht die Ursache für Asthma sein?

Mit diesen beiden Fragen habe ich mich jahrelang beschäftigt. Mindestens seit vierzig Jahren befrage ich auch Ärzte dazu. Ich merke dann immer sehr schnell, dass ich unangenehme Fragen stelle.

Die aktuelle Lehrmeinung ist davon überzeugt, dass Erkrankungen oder Beschwerden einzeln zu beurteilen sind. Man betrachtet Asthma separat. Man teilt Asthma zwar in verschiedene Formen ein, z.B. Herzasthma wird anders beurteilt und behandelt als allergisches Asthma, aber die aktuelle Lehrmeinung sieht meistens die Kopfschmerzen, die Verdauungsprobleme oder manchmal sogar die Hautprobleme als eigenständige Erkrankungen. Deshalb werden dann die Kopfschmerzen separat behandelt, die Verdauungsbeschwerden werden ebenfalls separat behandelt, das Asthma natürlich auch separat, nur bei den Hautproblemen wird dann auf den allergischen Formenkreis hingewiesen und gesagt, dass das Asthma dann wohl auch allergischen Ursprungs sein könnte. So weit ist das ja auch logisch und für jedermann nachzuvollziehen!

Die Ursache der jeweiligen Form des Asthmas können grundsätzlich verschieden sein, aber andere Symptome, wie Verdauungsbeschwerden könnten vielleicht genauso zum Asthma zugehörig sein, wie die Hautprobleme. Wenn Gicht hinzukommt, wird die Gicht, das Harnsäureproblem, oder die Ausscheidungsschwäche leider nicht in Bezug zum Asthma gesetzt.

Aber was jetzt besonders logisch erscheint, ist die Tatsache, dass jeder Mensch individuell gesehen werden muss. Mit seinen Ernährungsgewohnheiten, Lebensumständen und mit den Gewohnheiten bestimmten Gedanken nachzuhängen. All dieses sollte man in Bezug zu seinen gesamten Erkrankungen setzen. Sowie die Fragen der Persönlichkeit. Ist er ein Träumer? Ein Visionär? Oder eher ein Realist? Ein Melancholiker? Oder eher ein Sanguiniker?

Ein weiterer Faktor ist die Bewegung. Ist der Asthmatiker sportlich, oder besser gefragt: „Ist der Asthmatiker, der Allergiker oder der Gicht-Kranke noch in der Lage, Sport zu treiben?“

Was hat dazu geführt, dass die Gelenke anschwellen und dick werden? Womöglich das Großzehengrundgelenk dick und rot wird? (Am Großzehengrundgelenk erkennt man die typische Gicht.) Schmerzen, Brennen und Anschwellen der Großzehe ist ein sicheres Zeichen der Gicht, selbst wenn die Harnsäurewerte im Blut noch nichts dramatisches anzeigen!

Ich hatte als junge Frau einen kleinen dicken Finger! Zwei Jahre lang! Ich ging immer wieder zum Arzt und fragte, was das für eine Erkrankung ist. Ich machte mir erschreckend große Sorgen, nicht nur um meinen Finger, sondern komplett um meinen allgemeinen Gesundheitszustand. Für mich war die Vorstellung sehr belastend, dass zum Asthma und den Allergien noch mehr hinzukommen könnte!

Liebe Leserin, lieber Leser, bitte schau gern noch einmal in diesem Blog auf die Seite „Über Mich“ und lese dort bitte noch einmal nach, was meine Intuition ist, diesen Blog zu schreiben. Ganz kurz dazu: In diesem Blog beschreibe ich schwerpunktmäßig alle Themen rund um allergisches Asthma, Asthma ganz allgemein, Atemnot, Allergien und Autoimmunerkrankungen. Und ich gebe hier alle meine positiven Erfahrungen weiter, die mir geholfen haben, den Heuschnupfen abzulegen, das Asthma wesentlich zu minimieren, bzw. den Weg aufzuzeigen wie man sich selbst von diesen Beschwerden befreien kann und wieder in der Lage ist, Sport zu treiben und ein normales, glückliches Leben zu führen.

Zurück also zu damals, als ich eine junge Frau war. Mein Arzt beschwichtigte mich immer, er wich auf meine Fragen hin aus und sagte, dass das Blutbild nichts aussergewöhnliches zeigt und ich solle mich nicht so auf meinen Finger konzentrieren. Das fiel mir extrem schwer, denn der Finger wurde damals immer dicker und zuletzt war der kleine Finger meiner rechten Hand steif. Unbeweglich! Zugleich stellte ich das Wissen meines Arztes gewaltig in Frage, denn er sagte mir ja auch schon jahrelang gebetsmühlenartig das gleiche zu meinen Allergien, Unverträglichkeiten und zu meiner Atemnot, bzw. Asthma: „Konzentrieren Sie sich nicht so auf ihre Allergien. Da kann man nichts machen, nur mit Medikamenten lindern, wir haben das doch jetzt alles gut im Griff. Nun finden sie sich doch endlich damit ab, dass man Allergien nicht heilen kann. Das ist sicherlich alles erblich bedingt!“

Ich beschloss, mir selbst zu helfen, Hildegard Lektüre intensiv zu lesen, mich dabei nicht mehr auf die Atemnot zu beschränken, sondern das gesamte Wissen Hildegards nach einem roten Faden zu durchsuchen. Hildegard erwähnt nichts über Allergien, aber jede Menge über Unverträglichkeiten! Und „Unverträglichkeit“ kann ja ein alter Begriff sein, eine alte Bezeichnung für die heutige Bezeichnung „Allergien“! Ich machte mir Notizen, Tabellen und Übersichten und verglich Hildegard mit der aktuellen Lehrmeinung oder Ernährungslehre.

Dann suchte ich mir einen neuen Hausarzt, der aufgeschlossener war und der mich ein paar Jahre begleitete. Dieser Arzt war damals ganz begeistert von mir, bzw. von meinen Ideen! Er meinte: „Sie sind meine einzige Patientin, die so viel für sich selbst tut! Ich bin katholisch und ich kenne Hildegard von Bingen! Ich unterstütze Sie gerne in allem was Sie wünschen, so weit mein Wissen ihnen dabei helfen kann!“

Was für ein toller Arzt! Welch gute, hilfsbereite Einstellung! Er begleitete mich dann ein paar Jahre, was mir wirklich sehr gut getan hat! Und es war ihm völlig egal, dass ich keiner Religion angehöre, sondern eher eine ethische Weltsicht der Dinge habe! Kurz vor seinem Tod sagte er zu mir: „Sie sind immer noch meine einzige Patientin, die selbstverantwortlich handelt, die selbst forscht, sich Mühe gibt mit der Ernährung, die die Rückverbindung zum Schöpfer sucht und die Natur und die Natürlichkeit in allen Dingen erkennt. Ich freue mich jedes Mal wenn ich Sie sehe und ich habe mich jedes einzelne Mal gefreut, wenn sie zu mir in die Praxis gekommen sind. Dann wußte ich, dass Sie meinen Rat möchten, etwas mit mir besprechen wollen oder einfach meine Hilfe brauchten. Alle anderen Patienten geben viel zu früh auf, oder sie geben ihre Selbstverantwortung bereitwillig an synthetische Medikamente ab, diese Medikamente können nicht heilen, sie machen nur die Symptome erträglicher. Alle meine Patienten denken nicht darüber nach, dass Medikamente keine Heilung bringen. Meine Erklärungen dazu, treffen auf taube Ohren! Sie, meine einzige Patientin von hunderten Patienten, wissen, dass nur die Natur heilt und die Gedanken die wir denken und aussenden. Sie haben Freude in diese Praxis gebracht. Sie haben mich immer mit Freude erfüllt!“ Dann bedankte er sich noch bei mir.

Ich wusste nicht, dass seine lieben Worte Abschiedsworte waren, ich antwortete ihm damals mit Erfurcht: „Ich weiß nicht, warum ich diese schlimme Atemnot aushalten muss, warum wir Menschen Krankheit aushalten müssen. Ich empfinde Krankheit und Unwohlsein wie eine Läuterung. Jeder Mensch wird geläutert, wir sind alle hier um uns weiter zu entwickeln und das geht nur mittels Erfahrungen. Schlimme Erfahrungen zu machen, ist ein Zeichen des Kampfes zwischen Gut und Böse. Jeder hat seinen Weg zu gehen, individuell. Vielleicht gelingt es mir eines Tages, das alles zu überwinden, gesund zu werden und anderen zu zeigen, was gesunde Ernährung wirklich bedeutet.“

Als ich ein paar Wochen später von seinem Ableben erfuhr war ich zutiefst betroffen. Er ging viel zu früh und für mich völlig unerwartet! Aber ich spürte, er ging mit Würde und Vorfreude auf sein nächstes Leben! Seitdem gehe ich meinen „Weg mit Hildegard“ allein weiter.

Ich beschäftige mich seitdem mit diesen Fragen:

Werden wir wirklich von unserer DNA bestimmt, oder bestimmt die Ernährung über lange Sicht unsere DNA?

Was bewirken wir mit unseren Gedanken?

Ist das Harnsäureproblem in unserem Blut und die Purinwerte der Lebensmittel die Ursache für Gicht?

Ist Gicht eine mögliche Ursache für weitere Erkrankungen, z.B. für Rheuma oder Asthma?

Verrenne ich mich zu sehr in Krankheitsbezeichnungen?

Was ist der Gichtstoff, den Hildegard beschreibt?

Ist eine gesunde Ernährung entscheidend für eine dauerhafte Gesundheit?

Welche Faktoren beeinflussen die Gesundheit gravierend?

Warum altern wir? Warum altern manche Menschen frühzeitig?

Was ist mit dem „Gichtstoff“ gemeint, der das Gehirn leer macht?

Was genau ist das siebte Wasser, das Hildegard erwähnt und das den Gichtstoff auflösen kann?

Ist Harnsäure der Gichtstoff oder Ammoniak?

Kann es möglich sein, dass Harnsäurekristalle nicht nur die Gelenke versteifen, sondern auch ganze Organe oder Teile davon, z.B. die Bronchiolen?

Was sind Krämpfe?

Warum hat man Muskelkrämpfe?

Sind Atemnotanfälle Krämpfe in den Bronchien, Bronchiolen, Alveolen?

Ist Krankheit nur und ausschließlich ein Mangel an Nähr- und Vitalstoffen?

Was begünstigt die Selbstregulation des Körpers?

Zeigt Asthma Starre an?

Wie werde ich insgesamt elastischer, beweglicher?

Was bedeutet eine gute Verdauung?

Ist Verdauung gleichzeitig Stoffwechsel?

Wie entferne ich Gifte aus dem Körper?

Wie wirken Gebete?

Kann man auch falsch beten?

Was ist Meditation?

Ist Sport wirklich gesund?

Der Faktor Ernährung spielt in diesem Blog eine entscheidende Rolle, meistens in Bezug auf die Stärkung der Lunge, Verbesserung des Allgemeinbefindens und das Thema Gicht und Rheuma greife ich ebenfalls auf und wie man beides durch Ernährung überwinden, bzw. verbessern kann.

Die andere Seite, das Innehalten, die Meditation oder die Rückbesinnung werden aber auch nicht zu kurz kommen. Meine Gedanken dazu richten sich an alle Menschen, aber wir Menschen sind nicht alle gleich!

Im Laufe der Jahre bekam ich immer mal wieder kleine Schübe des Schmerzes verpasst. Die Gicht meldete sich! Nach Hildegard bedeutet es, ich hatte zu viel geschlemmt, zu viele edle Getränke genossen oder ausschweifend gelebt! Ich habe Bücher gewälzt, und dutzende Ernährungsratgeber über Gicht und Rheuma mit meinem Hildegardwissen verglichen. Wenn ich schnelle Verbesserungen erzielen wollte, habe ich mich auf Hildegard besonnen, und ich habe eigene Tabellen und Übersichten erstellt, da mir das Wissen und die Anwendung rund um Hildegard`s Ernährungstipps schneller und durchgreifender geholfen haben. Im Vergleich mit den üblichen Ernährungsratgebern fiel mir immer wieder auf, und zwar über die letzten vierzig Jahren, dass Hildegard in ihrer Vision, ihrer Schau, immer das Wesentliche, also das Wichtigste, über das Lebensmittel berichtet. Und ob man die Beschwerden und Krankheiten nun Versteifungen, Ablagerungen, Altersbeschwerden nennt, oder sonstige degenerative Krankheitsbezeichnungen vergibt, grundsätzlich geht es immer darum, in Einklang mit den vier Elementen zu leben und es geht darum, dem Körper zu helfen, damit der Körper die Selbstregulation besser und leichter erledigen kann! Unsere menschlichen Körper arbeiten dabei völlig autonom! Tausende von Stoffwechselreaktionen geschehen in jeder Sekunde, in jeder Minute, an jedem Tag von ganz allein. Wir sind ein Wunderwerk der Schöpfung! Und ich stellte an mir selbst sehr oft fest, dass Hildegard Recht hat.

Ausblick:

Der nächste Beitrag lautet deshalb „Ernährung nach Hildegard bei Gicht und Rheuma“

Wichtiger Hinweis:

Vorschriftsmäßig weise ich darauf hin, dass viele Methoden und Anwendungen der Naturheilkunde, der biologischen Medizin der Naturheilkunde und der Energieheilkunde sowie die Psychotherapie nach Hildegard-von-Bingen im streng naturwissenschaftlichen Sinn nicht bewiesen sind und deshalb von der klassischen, konventionellen Schulmedizin nicht anerkannt werden.

Die in diesem Artikel beschriebenen Mittel und Ratschläge dienen ausschließlich der Erhaltung der Gesundheit und beruhen auf den Lehren Hildegard von Bingens und meiner eigenen privaten Erfahrung, die nicht unbedingt mit der heutigen Schulmedizin übereinstimmt.

Jeder Leser, jede Leserin ist selber verantwortlich zu entscheiden, ob und inwieweit die in diesem Beitrag/Artikel vorgestellte Hildegard-Heilkunde für ihn eine Alternative zur „Schulmedizin“ darstellt. Die hier beschriebenen Ratschläge und Mittel ersetzen nicht eine notwendige medizinische Behandlung durch einen Arzt. Sämtliche Angaben sind unverbindlich. Haftungsansprüche werden ausgeschlossen.

Die Informationen in den Artikeln und auf dieser Webseite werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben und sind ausschließlich als Informationsquelle für Interessierte gedacht. Die Empfehlungen sind keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisung zu verstehen. Ich übernehme keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen oder entstanden sind. Die Informationen stellen auf keinen Fall einen Ersatz für Beratungen oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte oder sonstige nach deutschem Recht zugelassene Heilpersonen dar. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultiere bitte deinen Arzt/Ärztin, Heilpraktiker/-in oder Apotheker/-in.



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