Gerne teile ich mit euch mein Lieblings-Sommer-Frühstück! Bei heißem Sommerwetter ist es super leicht, schön beerig, erfrischend, und es belastet nicht. Ich bereite das Beeren-Habermus gern mit relativ viel Wasser zu und lasse es nach dem Kochen etwas abkühlen. Von der Konsistenz her, ist es dann schon eher eine Frühstückssuppe. Etwas ganz Besonderes liegt jedoch in diesem Power-Frühstück verborgen, und geschmacklich ist es wirklich sehr geheimnisvoll:

Die Schärfe vom Kubebenpfeffer und die orientalischen Gewürze passen perfekt zu unseren einheimischen Beeren!

Das Summer-Power-Habermus macht rundum zufrieden, und obwohl es so leicht ist, sättigt es ungemein lange. Die Dinkelsprossen sorgen für den nötigen „Biss“ und für Raffinesse. Durch Einweichen und Wässern (durch Ankeimen) der Dinkelkörner wird die Phytinsäure vollständig abgebaut. Phytinsäure, aus Pflanzen und Getreide, blockiert die Zinkaufnahme, aber durch das Ankeimen von Getreidekörnern wird die Phytinsäure vollständig zu Inosit umgewandelt. Inosit ist ein Vitamin aus der B-Gruppe. So kann das Zink, aus gekeimten Getreidekörnern, dann sehr gut vom menschlichen Körper verwertet werden.

Lauwarm gegessen ist das Summer-Power-Habermus, auf diese Weise gekocht zubereitet, insbesondere im Sommer und an heissen Tagen, sehr wohltuend!

 

 

Zutaten für 1 – 2 Personen:

  • Dinkelflocken, 2 EL
  • Dinkelsprossen, eine halbe Tasse ( Dinkelkörner wässern und abgiessen, Prozedur 2-3 x tägl. wiederholen, nach drei Tagen kann man die Sprossen verwenden)
  • 1 Prise Salz
  • Wasser, 2 Tassen
  • Rosenwasser, 1/2 Tasse (getrocknete Rosenblütenblätter 2 Tage im Kühlschrank in Wasser ziehen lassen)
  • Aztekisches Süßkraut, getrocknet, im Mörser pulverisiert
  • Kurkuma, etwa 1/4 TL
  • Süßes Currypulver, etwa 1/4 TL
  • Galgant, 1 Msp
  • Kubebenpfeffer, 1 Msp
  • Edelkastanienhonig, 1 TL
  • Frische Himbeeren oder Brombeeren, eine Tasse
  • Schwarze oder rote Johannisbeeren, eine halbe Tasse

Zubereitung:

  1. Dinkelflocken, Dinkelsprossen und Salz mit Wasser unter Rühren zum Kochen bringen und bei kleiner Flamme mit geschlossenem Deckel 7 Minuten köcheln lassen
  2. Nach ungefähr 7 Minuten alle anderen Zutaten hinzugeben und weitere 5 – 7 Minuten bei kleiner Flamme köcheln lassen.

Guten Appetit!

Dieses Habermus-Rezept befindet sich in Harmonie mit der chinesischen Ernährungslehre nach den fünf Elementen. Alle fünf Geschmacksrichtungen sind vertreten!

 

Was erzählt uns Hildegard von Bingen über Beeren?

Nach Hildegard von Bingen schaden Brombeeren nicht und sind leicht verdaulich. Ein Heilmittel findet man in den Früchten der Brombeere jeodch nicht.

Preiselbeeren könnte man ebenso gut verwenden. Nach Hildegard nützen sie nicht viel, aber schaden auch nicht.

Heidelbeeren rufen, laut Hildegard, Gicht hervor! Wer also sowieso schon auf Purinwerte achtet oder empfindlich ist, z.B. wegen Rheuma oder Gicht, sollte Heidelbeeren nicht unbedingt verwenden.

Erdbeeren rufen im Menschen Schleim hervor! Wer sich gesundheitsorientiert ernähren möchte, sollte Erdbeeren besser meiden.

 

Die Alternative zu Beeren: Kirschen, Sauerkirschen und Kornelkirschen

Kirschen, insbesondere Sauerkirschen, passen wieder ganz hervorragend zu den orientalischen Gewürzen des Summer-Power-Habermus! Mit Bananenscheiben wird aus dem „zu viel gekochten Habermus am Morgen“, eine kleine, kalte, köstliche Zwischenmahlzeit. Gesunde Menschen können unbeschadet Kirschen geniessen, erkrankte Menschen sollten nicht zu viele Kirschen essen:

„Die Frucht vom Kirschbaum ist mäßig warm und ist weder sehr nützlich noch sehr schädlich und dem gesunden Menschen schadet sie beim Essen nicht, dem Kranken jedoch und dem, der üble Säfte in sich hat, bereitet sie ziemlichen Schmerz, wenn er viel davon isst.“

Und über die Kornelkirsche sagt Hildegard:

Die Frucht dieses Baumes schadet dem Menschen nicht, wenn man sie isst, sie reinigt und stärkt den kranken und auch den gesunden Magen, sie nützt dem Menschen für die Gesundheit.“

Wohl denen, die zu den Glücklichen gehören, einen Kornelkirschenbaum im Garten zu haben!

 

 

Quelle: Physica, Heilkraft der Natur, Hildegard von Bingen, Christiana Verlag, ISBN 978-3-7171-1129-0

Bezugsquelle der Gewürze und Edelkastanienhonig: www.hildegard.de

 


Wichtiger Hinweis:

Vorschriftsmäßig weise ich darauf hin, dass viele Methoden und Anwendungen der Naturheilkunde, der biologischen Medizin der Naturheilkunde und der Energieheilkunde sowie die Psychotherapie nach Hildegard von Bingen im streng naturwissenschaftlichen Sinn nicht bewiesen sind und deshalb von der klassischen, konventionellen Schulmedizin nicht anerkannt werden.

Die in diesem Artikel beschriebenen Mittel und Ratschläge dienen ausschließlich der Erhaltung der Gesundheit und beruhen auf den Lehren Hildegard von Bingens und meiner eigenen privaten Erfahrung, die nicht unbedingt mit der heutigen Schulmedizin übereinstimmt.

Jeder Leser, jede Leserin ist selber verantwortlich zu entscheiden, ob und inwieweit die in diesem Beitrag/Artikel vorgestellte Hildegard-Heilkunde für ihn eine Alternative zur „Schulmedizin“ darstellt. Die hier beschriebenen Ratschläge und Mittel ersetzen nicht eine notwendige medizinische Behandlung durch einen Arzt. Sämtliche Angaben sind unverbindlich. Haftungsansprüche werden ausgeschlossen.

Die Informationen in den Artikeln und auf dieser Webseite werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben und sind ausschließlich als Informationsquelle für Interessierte gedacht. Die Empfehlungen sind keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisung zu verstehen. Ich übernehme keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen oder entstanden sind. Die Informationen stellen auf keinen Fall einen Ersatz für Beratungen oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte oder sonstige nach deutschem Recht zugelassene Heilpersonen dar. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultiere bitte deinen Arzt/Ärztin, Heilpraktiker/-in oder Apotheker/-in.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.