Mehl – ein Grundnahrungsmittel – voll gepackt mit Gluten, das als pflanzlicher Eiweißbestandteil an sich etwas Gutes sein sollte. Weizen, der hochgezüchtet mehr und mehr Ertrag bringen soll, und somit auch mehr und mehr Gluten enthält, führt die Tabelle mit allergieauslösendem Gluten an! Denn was zu viel ist, ist nicht mehr zu verkraften.

Dennoch verstecken sich noch viele weitere allergieauslösende Stoffe in unserer Nahrung, in Form von Zusatzstoffen, Konservierungsstoffen und Geschmacksverstärker, Aromastoffe, künstliche Aromen, Glutamat, Hefeextrakte, Verdickungsmittel, Emulgatoren, Feuchthaltemittel, Backtriebmittel, Geliermittel, Trennmittel, Stabilisatoren, modifizierte Stärke, Mehlbehandlungsmittel, Schaummittel, Schaumverhüter, Süßstoffe, Überzugsmittel, Farbstoffe, Festigungsmittel, Zucker, E-Nummern – die Liste der E-Nummern ist besonders lang!

Umweltgifte, wie zum Beispiel Schwermetalle, nehmen wir über die Luft und somit über die Atmung ein. Aber auch Kadmium, Blei und Quecksilber. Mit unserer Kleidung nehmen wir es auch nicht genau, wir kaufen, was uns gefällt. Manchmal ertappt man sich dabei, sogar ein neues noch ungetragenes Kleidungsstück ungewaschen zu tragen, obwohl das Teil voller Schadstoffe stecken kann und wir die Schadstoffe über die Haut aufnehmen können.

Schädlingsbekämpfungsmittel nehmen wir indirekt nicht nur mit unserer Kleidung auf, sondern ebenso mit unseren Lebensmitteln, in Form von Pestiziden! Aber das ist längst noch nicht alles! Unsere Lebensmittel enthalten noch mehr Schadstoffe! Wissenschaftler haben in der Analyse von Milch pharmakologisch aktive Substanzen gefunden: Antibiotika, nichtsteroidale Entzündungshemmer, Schmerzmittel, Antiepileptika, Konservierungsstoffe, Fettsenker, Beta-Blocker und synthetische Geschlechtshormone.

Über Fleisch lässt sich ebenfalls eine erstaunlich lange Liste zusammen stellen. Aber das führt zu weit, wissen wir doch bereits, dass Mastvieh mit Kraftfutter gemästet wird. Die Kuh ist normalerweise ein Heu- und Grasfresser! Heutzutage verfüttert man an das Mastvieh auch gemahlene und pulverisierte Tierkadaver! Normalerweise müssen Tierkadaver vorschriftsmässig entsorgt werden. Im Hausmüll haben Tierkadaver nichts zu suchen! Was haben sie dann in der Nahrungskette zu suchen? Und die Medikamentenrückstände die man in der Milch gefunden hat, findet man im Fleisch dann wohl ebenfalls. Fleisch steht, so habe ich gelesen, in Verdacht Krebs auszulösen sowie den Blutdruck zu erhöhen, Eier und Geflügel stehen in Verdacht Prostatakrebs zu fördern. Heilkräftiges Fleisch, wie Hildegard von Bingen es beschreibt, ist also von Tieren aus unserer allgegenwärtigen Massentierhaltung, nicht zu erwarten. Ganz im Gegenteil, es wurde nachgewiesen, dass wir die grösste Schadstoffbelastung über Fleischkonsum und von Fleischerzeugnissen zugeführt bekommen. Fleisch sollte, nach diesen Gesichtspunkten, komplett gemieden werden. Wir essen uns krank. Stoppen wir unseren Fleischkonsum am besten als erstes, denn sonst werden wir zu einer neuen Einnahmequelle für Umweltmediziner!

Transfette in Chips, gelegentlich geknabbert, erscheinen unter diesem Gesichtspunkten fast schon harmlos. Oder nicht? Transfette verstecken sich in unzähligen industriell hergestellten Fertigprodukten und in Fast Food in erheblich hoher Menge!

Warum entwickeln immer mehr Menschen Lebensmittelunverträglichkeiten? Warum können wir nicht aufhören ungesunde Sachen zu kaufen? Knabbereien, Salziges und Süsses, viele bunte Schokoriegel – überdosiert mit Lebensmittel-Zusatzstoffen, Joghurt mit Aromen die auf Schimmelbasis gezüchtet werden, Zigaretten mit fragwürdigen synthetischen Inhaltsstoffen, koffeinhaltige Energydrinks vollgepackt mit synthetischen Vitaminen, Limonaden randvoll mit Zucker oder Zuckerersatzstoffen, Alkohol … die Liste ist lang.

Dennoch konsumieren wir und konsumieren und wenn wir im Supermarkt an der Kasse stehen, bezahlen wir sogar hohe Preise für das alltägliche Gift. Auch dazu sind wir noch bereit?

Künstliche Süßstoffe, wie zum Beispiel Aspartam, begünstigen die Aufnahme von Calzium in die Nervenzellen, was zu vermehrtem oxidativen Stress und sogar zum Absterben von Zellen führen kann. Unsere Nerven bewegen sich schon längst am Rande dessen was sie aushalten können. Aber auch dort legen wir, oft ohne es zu wissen, noch eine Schüppe drauf:

Falsche Zubereitung der Nahrung bringt die Leber und unsere Nervenzellen an den Rand ihrer Leistungskraft!

Müsli aus Weizen- oder Dinkelflocken, und auch Haferflocken können von den Enzymen unseres menschlichen Darmes nicht aufgespalten werden, weil unser Verdauungsvorgang keine Zellulose spaltenden Enzyme enthält. Getreideflocken, die nicht gekocht werden, sondern nur mit Milch oder anderer Flüssigkeit aufgegossen und kurz eingeweicht werden, können von unserem Magen-Darmtrakt nicht vollständig verdaut werden. Unverdauliche Pflanzenbestandteile sind daher auch keine Vitamin- und Mineralstoffquelle. Ganz im Gegenteil, sie blockieren die Verdauung. Besonders Phytin, das in der Kleie enthalten ist, blockiert den Verdauungsvorgang, also die Aufnahme von Mineralien, Vitaminen und Spurenelementen, ganz besonders. Phytinsäure wird ausschliesslich durch den Koch- oder Backvorgang abgebaut und gespalten. Gelangen unverdaute Pflanzenreste in den Dickdarm, so fördern sie das Wachstum von Fäulniserregern. Diese wiederum produzieren grosse Gasmengen, die uns dann durch Blähungen ärgern.

Getreidegerichte, also auch Müsli, bitte immer gekocht geniessen. So bleibt der Darm gesund und alle Mineralien, Spurenelemente und Vitamine können vom Körper assimiliert werden.  Es ist ausserdem zu schade, an vollen Tellern quasi zu verhungern. Es muss nicht sein, dass wir unter Mineralstoffmangel leiden!

Das ideale Frühstück nach Hildegard ist Habermus. (Ein Habermus Rezept für Anfänger findet ihr ganz unten in diesem Beitrag).  Hildegard beschreibt zudem, dass der Koch- oder Backvorgang die Lebensmittel für die Verdauung vorbereitet und die richtigen Zutaten im Salat, wie Weinessig, Salz, Knoblauch und etwas Öl, die Speisen entgiftet und für den Menschen verdaulich macht.

Ach, du liebe Leber!

Bei übermässiger Ernährung mit Fleisch in grossen Mengen entsteht Eiweißfäulnis im Darm. Zu diesen Fäulnisstoffen gehört unter anderem auch Schwefelwasserstoff, Ammoniak, auch Indol, Phenol, Skatol und Kreosol. Diese Stoffe sind lebertoxisch und können zu toxischen Leberschäden führen:

Leberentzündung, Leberzirrhose, Milzentzündung, Ammoniak

Die Leber ist unser wichtigstes Entgiftungsorgan. sie arbeitet wie ein Filter und ist dem Darm und dem Blutkreislauf zwische geschaltet. Die Leber filtert Schadstoffe und Krankheitserreger, die mit der Nahrung aufgenommen werden, und dann vom Darm in den Blutkreislauf gelangen. Dabei wird Ammoniak von den Leberzellen abgefangen und entgiftet, d.h. Ammoniak wird zu Harnstoff umgewandelt und dann über die Niere mit dem Urin ausgeschieden.

Harnstoff bitte nicht verwechseln mit Harnsäure

Harnsäure ist der Verursacher von Gicht. Gicht entsteht fast immer durch eine Ausscheidungsschwäche für Harnsäure in den Nieren. Durch eine unbehandelte Gichterkrankung kann es unter anderem auch zu Gelenkzerstörungen und schweren Nierenerkrankungen kommen. In den Nieren bilden sich kristalline und unkristalline Uratsalze, sogenannte Harnsäuresteine, die schmerzhafte Koliken auslösen können. Langfristig bildet sich dann eventuell eine Gichtniere. In den Sehnenscheiden und Schleimbeuteln können sich ebenfalls Kristalle ablagern, auch in den Kniegelenken und Ellenbeugen. Wir sind nicht alle gleich. Wer, wo und  welche Beschwerden bekommt, ist sehr individuell und liegt auch am Geschlecht, also ob männlich oder weiblich, und es liegt ebenso an der Ernährung und ob der Mensch sich bewegt. Unsere Lebensweise, mit  Ernährungsgewohnheiten die stark an längst vergangene Zeiten erinnern, mit extrem hohen Eiweißkonsum ohne die dafür notwendige körperliche Arbeit, läßt verhältnismäßig viel Harnsäure entstehen. Wir sind zu „Kopfarbeitern“ geworden, körperlich schwere Arbeit, die zu unserem Ernährungsstil passen würde, findet nicht mehr statt. Computer und Maschinen nehmen uns diese schwere Arbeit ab. Um uns anzupassen, müssten wir auf leichte, milde Speisen umsteigen! Denn wir haben fast alle ein körperlich leichtes Leben. Wir sitzen zu viel, oder stehen zu lange und bewegen uns insgesamt zu wenig. Als vorbeugende Therapie wählt man bei Gicht eine Diät die arm an Purinen ist, zu dem sollte viel Wasser und Kräutertee getrunken werden. Auf Fleisch und Fisch, Alkohol, Hefeextrakte, Zucker, Fruchtzucker und Hülsenfrüchte soll verzichtet werden. Wenn man sich die Lebensmittel anschaut, die Hildegard ganz allgemein als Positiv empfiehlt, oder vor denen sie ausdrücklich warnt, dann ist die Hildegard Ernährung automatisch purinarm! Mich hat das sehr gefreut!

Hildegard von Bingen erwähnt die Gicht an vielen Stellen Ihrer Bücher. Doch anders als in der modernen heutigen Medizin, wo Krankheiten aufgrund der Symptome eingeteilt werden und wir unter vielen verschiedenen Krankheitsbildern unterscheiden, ist bei Hildegard besonders die Gicht vertreten. Hildegard spricht vom „Gichtstoff“ und lange Zeit habe ich geglaubt, dass Hildegard damit die Harnsäure meint.

Neuerdings vermute ich hinter dem Gichtstoff allerdings das schädliche Ammoniak. Ammoniak wird normalerweise in der Leber unschädlich gemacht. Eine überlastete Leber schafft es nicht mehr, gänzlich Ammoniak zu Harnsäure abzubauen. Wie oben aufgeführt, befasst sich die „heutige moderne Leber“ leider mit Schwermetallen, Luftschadstoffen, synthetischen Lebensmittelzusatzstoffen und anderen Nahrungsgiften. Dadurch wird die Leber in Ihrer Funktion stark eingeschränkt. HvB benennt in ihren Büchern immer wieder den Gichtstoff. Sie bezeichnet den Gichtstoff als Verursacher bei einigen Erkrankungen.

Ammoniak ist besonders heimtückisch. Es ist ein Nervengift und somit für das Gehirn besonders unangenehm. Ammoniak ensteht im Körper zum größten Teil bei der Zersetzung und Aufspaltung der Nahrung im Darm, insbesondere bei Verzehr von Fleisch. Außerdem wird es im Muskelstoffwechsel produziert. Über das Blut gelangt Ammoniak dann zur Leber, wo normalerweise die Entgiftung von Ammoniak erfolgt. Wenn die Leber, unser wichtigstes Entgiftungsorgan, in ihrer Entgiftungsfunktion eingeschränkt ist, kann Ammoniak über die Blutbahn in das Gehirn gelangen. Ammoniak führt im Gehirn zu Störungen der Hirnfunktion, auch wenn es zunächst nur Konzentrationstörungen sind, so kann es durchaus zu einer hepatischen Enzephalopathie führen. Diese körpereigenen Gifte können den gesamten Stoffwechsel des Menschen gehörig durcheinander bringen. Es entsteht Chaos im Körper, eine Vielzahl von Stoffwechselprozessen wird dadurch gestört, verändert oder der Körper greift sich selbst an, zerstört körpereigenes Gewebe, das als irrtümlicherweise als fremd erkannt wird! Heute bezeichnen wir das als Autoimmunerkrankung. Hildegard erklärt es mit dem Gichtstoff!

Der Gichtstoff soll, nach HvB, mit dem siebten Wasser sehr gut beseitigt werden und auszuschwemmen sein. Was, bzw. welches Wasser das siebte Wasser ist, erkläre ich in einem weiteren Beitrag, das wäre jetzt an dieser Stelle zu lang und zu kompliziert.

Damit uns die moderne Zivilisation nicht so enden lässt wie die Biene auf diesem Bild …

sind folgende Maßnahmen ratsam:

  1. Möglichst wenig schädliche Nahrung, besonders wenig Fleisch, zu konsumieren, damit die Höhe des schädlichen Ammoniaks im Körper gering gehalten wird und damit die Gefahr der Selbstvergiftung minimiert wird.
  2. Möglichst die Getreideflocken zu kochen, mindestens 10 Minuten, um die Phytinsäure zu reduzieren, die wir mit unserer Nahrung aufnehmen.
  3. Möglichst purinarm zu essen, um die Gefahr der Kristallbildung an den Gelenken und Bändern durch Harnsäure zu minimieren.
  4. Reichlich gesunde Flüssigkeit aufnehmen
  5. Moderat Sport treiben – sich einfach viel und leicht bewegen. Locker bleiben! Zu viel Sport lässt im Muskel Milchsäure entstehen, die ebenfalls abgebaut werden muss.

Unser Dickdarm enthält Colibakterien, die im geringen Grad Pflanzenfasern aufschliessen können, was jedoch mit starker Gasbildung einhergeht. Gemüse, das gedünstet wurde, ist besser verdaulich und die Nährwerte werden ebenfalls besser aufgenommen.

Der Mensch richtet sich selbst und zerstört mit der herkömmlichen, modernen Ernährung, die relativ viel Rohkost enthält, eventuell die eigene Darmflora. So entsteht trotz voller Teller eine mangelhafte Ernährung. Bei mangelhafter Ernährung können sich Hefepilze im Körper ansiedeln. Hefepilze produzieren Fuselalkohole, die die Leber angreifen, so daß die Leberwerte steigen, obwohl man keinen Tropfen Alkohol getrunken hat. Ausserdem produzieren Hefe- und Schimmelpilze gewebsschädigende Enzyme die die Darmwand durchlässig machen, so dass massenhaft Allergene (Allergene sind vielleicht unverdaute Bestandteile) ins Blut und ins Lymphsystem gelangen. Wie oben beschrieben, gelangen dann auch unverdaute Getreidebestandteile und die möglicherweise nicht abgebaute Phytinsäure und Ammoniak, das nicht von der überlasteten Leber abgebaut werden konnte, ins Gewebe! Phytinsäure und Ammoniak zerstört eventuell Bänder, Gelenke, Gewebe, Knochen, Nervenzellen, oder greift diese an. Bei Alzheimer Patienten hat man mittels Gehirn-Scan nachgewisen, das ganze Hirnareale nicht mehr vorhanden sind.

Zum Glück hat Hildegard zum Auffüllen des Gehirns ein tolles, einfaches Rezept niedergeschrieben, zudem ich mich in einem weiteren Beitrag noch äussern werde.

Trotzdem greifen wir lieber zu ungesunden Frühstückssnacks und Müsli!

Fertigmüslis mit Trockenfrüchten und Nüsse als neue alternative und gesunde Frühstücksidee? Die Werbung verspricht einen guten Start in den Tag mit Cornflakes, mit Maismalz oder Meersalz und mit Zimt und Zucker verfeinert, aromatisiert oder nicht aromatisiert! Verfeinert? Das ist einfach nur industriell in grosser Masse hergestellter Maisbrei, der anschliessend mit viel Werbung teuer an den Verbraucher gebracht wird. Das gilt für fast alle hergestellten industriellen Erzeugnisse! Selber kochen ist immer günstiger und gesünder! Das Problem ist allein unsere Psyche. Wir lassen uns verführen, von der Werbung und von dem Knuspererlebnis beim Essen. Wir alle lieben es so sehr, wenn das Brötchen beim hineinbeissen knackig kracht! Dafür knacken und krachen dann später unsere Gelenke und Knochen, unsere Bänder und Sehnen. Unsere Muskeln bauen ab und wir werden einfach schlapp und hängen durch. Das nennt man die späte Rache für die Cornflakes-und Müsli-Generation!  Im Endstadium werden wir dann das große Vergessen erleiden, aber bevor uns die Alzheimer Erkrankung hinweg rafft, befällt uns zuerst das große Zittern. Ich spreche nicht von der Angst, die doch sowieso schon allgegenwärtig ist, befeuert von den Schreckensmeldungen der Medien, egal ob TV, Radio oder per Handy. Die Dauerbeschallung gibt uns nichts gutes zum Hören. Wer das nicht mehr erträgt, wendet sich ab vom Fernsehen. Doch meistens wenden sich die Menschen dann anderen Medien zu, wie What`s App oder Instagram, immerhin kann man dort selbst wählen, mit wem man spricht, was man spricht und hört und liest, beziehungsweise schreibt – denn man redet ja nicht mehr miteinander. Auch das hat man uns abgewöhnt! Heutzutage schreibt man nur noch Kurznachrichten, und dem zu Folge ist oftmals eine heisse Diskussion oder längere Unterhaltung kaum noch möglich.

Wir stehen heute an einem Punkt, an dem wir das Leben als Ganzes betrachten müssen. Wir können uns nicht mehr abwenden, oder wegsehen, und wir sollten auch das menschliche Leben als ein großes Bild betrachten. Ganzheitlich also. Dies bedeutet, wie auf dem Foto rechts:

„Pass auf wo du hintritts“ oder „Achte auf deine Schritte“

Sinnbildlich bedeutet es für mir auch, sich gut zu überlegen, was man weiterhin konsumieren möchte. Wirklich darauf acht zu geben, was gut tut, was der Umwelt gut tut! Jeder einzelne ist kraftvoll, jeder einzelne hat Kaufkraft. Es kommt darauf an, mit seiner Kaufkraft ein Zeichen zu setzen. Wenn wir „das alltägliche Gift“ verabscheuen, es nicht mehr konsumieren, wendet sich jeder einzelne anderen, alternativen Einkaufsmöglichkeiten zu. Am besten man beginnt zunächst mit Konsumverzicht von Fleisch und Süssigkeiten?

Wir tragen Verantwortung. Hildegard spricht in ihrem Buch SCIVIAS die Apotheker, die Salbenmischer an, und ruft ihnen den bemerkenswerten Satz zu: „Wie könnt ihr Arzneimittel verabreichen, wenn ihr selbst nicht die Tugend übt?“

Als erste Tugend ist zunächst einmal die Bewusstwerdung zu nennen. Die eigene persönliche Bewusstmachung, was wir uns da auftischen lassen! Was wir freiwillig bisher konsumiert haben! Genau hinzusehen was wir essen, wie wir essen und zu merken, was uns krank macht!

Eine weitere Tugend ist, dem eigenen Körper zu helfen. Weitestgehend auf Medikamente, Zusatzstoffe und schädliche Nahrung zu verzichten.

Als dritte Tugend wären unsere Laster in Tugenden zu verwandeln. Immer wieder kehrende negative Gedanken zu erkennen und diese umzuwandeln in positive Gedanken, die aufbauend und heilend wirken.

 

Was ist nun erst einmal eine gute Soforthilfe?

  • Dinkel – es ist das gesündeste Getreide. Dinkel sich nicht hochzüchten auf mehr Ertrag und Dinkel gedeiht nicht mehr, wenn er gespritzt wird. Dinkel enthält Rhodanid, ein super gesundes, seltenes Mineral bzw. Spurenelement.
  • Viel trinken – am besten gutes Mineralwasser, Apfelsaft mit Fencheltee gemischt, und Kräutertees
  • Keine Rohkost – auch Getreidemüslis 10 Minuten kochen!
  • Gedankenpflege

 

Rezept für Habermus 

Mengenangabe für 1 – 2 Personen, mit Empfehlungen für Habermus-Anfänger:

3 EL Dinkelflocken (alternativ glutenfreie Haferflocken) über Nacht in einem Topf mit Wasser einweichen

Am folgenden Morgen folgende Zutaten zugeben:

4-6 Prisen Galgant, 1 Msp. Ursalz oder ein anderes Steinsalz, 1 Teelöffel Honig und/oder getrocknetes grünes Steviakraut im Mörser zermahlen und 4 zerhackte Mandeln zugeben

Gemeinsam mit den Getreideflocken unter ständigem Rühren aufkochen, bei kleiner Flamme und geschlossenem Deckel 5 Minuten weiter köcheln lassen.

Nach 5 Minuten etwas Obst zugeben, am besten einen geriebenen Apfel, Quitte schmeckt besonders gut, im Sommer mit Kirschen (klein geschnitten und ohne Kern), oder Himbeeren, evtl. ein paar Rosinen. Bitte nur eine Sorte Obst verwenden. Das Habermus mit dem Obst 5 Minuten weiter köcheln lassen.

Als Habermus-Anfänger ist es vorteilhaft, relativ viel Wasser zu nehmen, damit es nicht zu einem Brei gekocht wird, sondern recht flüssig wird. Das Habermus hat dann eher die Konsistenz einer Suppe, man gewöhnt sich dann leichter daran. So zubereitet lässt sich das Habermus gut mit anderen Gewürzen wie Zimt und Kardamom verfeinern und durchwärmt den ganzen Körper, denn die erste Mahlzeit des Tages sollte immer warm gegessen werden. Die Mengenangabe von 3 EL Getreideflocken reicht am Anfang für 2 Personen völlig aus. Ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht, die Hälfte davon morgens warm zu essen, die andere Hälfte nehme ich im Schraubglas mit zur Arbeit. In der Mittagspause esse ich das Habermus kalt, schneide manchmal eine Banane hinein, gebe etwas gepufften Amaranth hinzu und giesse es mit Dinkelmilch oder Reismilch auf. Weitere Habermus Rezepte werden bald folgen … moderne Variationen!

Ausblick:

Im Weiteren werde ich in meinen nächsten Artikeln auf die Milz eingehen und erklären wie Allergien mit der Leber/Lunge/Milz und den Nieren zusammenhängen, wie man der Leber hilft, was Heuschnupfen mit der Niere und dem Säure-Basen-Gleichgewicht zu tun hat, wie man den Darm mittels Dysbiosetherapie wieder aufbaut und eine gesunde Bakterienflora erhält … was das siebte Wasser ist und wie man das Gehirn wieder auf Fordermann bringt.

 

Quellen: Zeitbombe Umwelt-Gifte von Martin Schriebl-Rümmele, ISBN 978-3-7086-0767-2

Die Zeitschrift für Hildegardfreunde, Herausgeber: Förderkreis Hildegard von Bingen, Konstanz


Wichtiger Hinweis:

Vorschriftsmäßig weise ich darauf hin, dass viele Methoden und Anwendungen der Naturheilkunde, der biologischen Medizin der Naturheilkunde und der Energieheilkunde sowie die Psychotherapie nach Hildegard-von-Bingen im streng naturwissenschaftlichen Sinn nicht bewiesen sind und deshalb von der klassischen, konventionellen Schulmedizin nicht anerkannt werden.

Die Informationen in den Artikeln und auf dieser Webseite werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben und sind ausschließlich als Informationsquelle für Interessierte gedacht. Die Empfehlungen sind keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisung zu verstehen. Ich übernehme keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen oder entstanden sind. Die Informationen stellen auf keinen Fall einen Ersatz für Beratungen oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte oder sonstige nach deutschem Recht zugelassene Heilpersonen dar. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultiere bitte deinen Arzt/Ärztin, Heilpraktiker/-in oder Apotheker/-in.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.